Selbsthilfe
SHG DER GEHÖRLOSEN SENIORINNEN UND SENIOREN in DÜSSELDORF

Mitglied im Fachverband Selbsthilfe Gehörlosigkeit NRW

Satzung

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen "SHG der Gehörlosen Seniorinnen und Senioren in Düsseldorf"; er hat ihren Sitz in Düsseldorf. Der Verwaltungssitz ist am Wohnsitz des jeweiligen Vorsitzenden.

§ 2 Zweck und Aufgabe

1. Der Verein dient der Selbsthilfe und bemüht sich um das Wohl der Betroffenen. Dabei verfolgt er ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke ohne konfessionelle und parteipolitische Bindungen im Sinne der Vorschriften des Dritten Abschnittes der Abgabenordnung 1977 vom 16.03.1976.

2. Er vertritt gemeinsame Interessen und Anliegen seiner Mitglieder.

3. Er dient dem Informations- und Erfahrungsaustausch und koordiniert die Arbeit der Mitglieder, soweit Förderungsaufgaben über den Rahmen eines Einzelnen hinausgehen.

4. Er klärt die Öffentlichkeit über die besonderen Lebensbedingungen von gehörlosen, schwerhörigen und ertaubten Menschen auf.

5. Er müht sich im Einvernehmen mit seinen Mitgliedern um die Einrichtung von Bildungs-, Fortbildungs- und Rehabilitationseinrichtungen sowie um die Herausgabe von geeignetem Schrifttum für gehörlose, schwerhörige und ertaubte Menschen.

6. Er nimmt im Einvernehmen mit seinen Mitgliedern Einfluss auf die den Kreis der Gehörlosen, Schwerhörigen und Ertaubten betreffende Gesetzgebung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können sein:

1. Vereine und Arbeitsgemeinschaften, die mit der Förderung von gehörlosen, schwerhörigen und ertaubten Menschen befasst sind und Charakter haben mit jeweils zwei Stimmen. Das Stimmrecht kann durch eine Delegierte/ einen Delegierten oder auch durch zwei Delegierte mit jeweils einer Stimme wahrgenommen werden.

2. Vereine mit einer des Fachverbandes Struktur und mindestens drei Mitgliedsverbänden auf Landesebene mit einer Stimme.

3. Natürliche und juristische Personen als fördernde Mitglieder ohne Stimmrecht.

4. Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder ohne Stimmrecht.

§ 4 Beitrag

1. Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern einen Mitgliedsbeitrag.

2. Die Höhe des Beitrages wird jeweils von der Mitgliederversammlung festgelegt.

§ 5 Organe

1. Mitgliederversammlung

2. Der Vorstand

§ 6 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

2. Der Mitgliederversammlung gehören die Vorsitzenden der Mitgliedervereine und/ oder deren bevollmächtigte Stellvertreter sowie der Vorsitzende und seine zwei Stellvertreter an.

3. Die Einladung zur Mitgliederversammlung hat vier Wochen vorher unter Mitteilung der Tagesordnung an die Mitglieder zu ergehen. Auf Verlangen von mindestens 3 Mitgliedern ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

4. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

a) die Wahl des Vorsitzenden, der zwei Stellvertreter und der zwei Kassenprüfer;

2 b) die Jahresberichte, den Haushaltsplan und die Jahresrechnungen entgegenzunehmen und die Entlastung des Vorstandes auszusprechen;

c) die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages;

d) Satzungsänderungen;

e) Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern nach § 3 Ziffer 1 und 2 der Satzung sowie der Ausschluss von Mitgliedern nach § 3 Ziffer 3 der Satzung ;

f) Aufstellung von Richtlinien für die Arbeit des Vereins.

g) Erlass und Änderung einer Ehrenordnung des Vereins. h) Entscheidung über Ehrenmitgliedschaften.

5. Die Mitgliederversammlung soll ihre Beschlüsse einstimmig fassen, jedoch mindestens mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

6. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung wird von den Mitgliederverein ausgeübt. Das jeweilige Stimmrecht eines Mitgliedsvereines ergibt sich aus § 3 der Satzung. Es wird durch seinen Vorsitzenden oder dessen bevollmächtigten Vertreter abgegeben. Für Satzungsänderungen ist die 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

7. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind niederzuschreiben und vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 7 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Stellvertretern. Er wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt; Wiederwahl ist möglich.

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende gemeinsam mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.

3. Der Vorstand bereitet die Sitzungen der Mitgliederversammlung vor und sorgt für die Durchführung der Beschlüsse.

4. Er führt die laufenden Geschäfte des Vereins.

5. Er verfügt im Rahmen der Satzungen und der von der Mitgliederversammlung festgelegten Richtlinien über die Mittel, die der Verein aus Beiträgen und Zuschüssen zufließen.

6. Der Vorstand kann Experten zu speziellen Arbeitsbereichen auf Zeit berufen, die seine Arbeit unterstützen und der Verein enger Abstimmung mit dem Vorstand in den jeweiligen Regelungsbereichen nach außen vertreten können.

7. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme und den Ausschluss von fördernden Mitgliedern.

8. Der Vorsitzende und seine Stellvertreter sind jeder für sich zeichnungsberechtigt.

9. Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine pauschale Aufwandsentschädigung erhalten. Diese darf im Arbeits-/ Zeitaufwand nicht unangemessen sein. Die für die Aufwandsentschädigung zur Verfügung stehenden Mittel werden im Rahmen der Haushaltsbeschlüsse festgesetzt.

§ 8 Geschäftsstelle

Der Verein unterhält eine Geschäftsstelle an dem jeweiligen Wohnsitz des Vorsitzenden. Sie wird von dem Vorsitzenden oder einem Stellvertreter geleitet.

§ 9 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr läuft vom 01. Januar bis 31. Dezember. § 10 Mittel des Vereins

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Eigenmitteln des Vereins. Bei Ausscheiden, Auflösung oder Aufhebung des Vereins haben die Mitglieder kein Anrecht auf das Restvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 11 Auflösung des Vereins

1. Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen, wobei die Versammlung nur dann beschlussfähig ist, wenn mindestens 3/5 der Mitglieder vertreten sind.

2. Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das vorhandene Vermögen zu gleichen Teilen an den "Fachverband Selbsthilfe Gehörlosigkeit NRW", soweit er als gemeinnützig anerkannt sind, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.

Die Satzung wurde am 08.06.2017 beschlossen.